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Forum: Übersicht > Redundantes Publizieren


auch Auto-, Eigen- oder Selbstplagiat

für "Wiederaufbereitung" Bearbeiten

provisorische Einleitung Die Bewertung solcher recyclierter Texturen ohne transparente Etikettierung ist uneinheitlich. Ein allgemein anerkannter Standard als Bezugspunkt wäre aber Voraussetzung für eine Beurteilung derjenigen in Wiederaufbereitung dokumentierten Textflüsse, die frei von Übernahmen fremder Inhalte sind. Als Grundlage zur Meinungsbildung hier eine Sammlung zum Thema.


Wikipedia:

  • Plagiat#Eigen-_und_Selbstplagiat: "Umstritten ist, ob ein Selbstplagiat bereits vorliegt, wenn Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Arbeit an der Dissertation selbst neben der Dissertationsschrift ein weiteres mal veröffentlicht werden. Nach dem Wortlaut der DFG-Richtlinien für gute wissenschaftliche Praxis sind die Kriterien des Selbstplagiats in diesem Fall erfüllt [...] Allgemein wird aber die pragmatische Auffassung vertreten, dass diese buchstabengetreue Auslegung der Richtlinien zu streng ist."
  • Plagiarism#Self-plagiarism: "Typically, self-plagiarism is only considered to be a serious ethical issue in settings where a publication is asserted to consist of new material, such as in academic publishing or educational assignments. It does not apply (except in the legal sense) to public-interest texts, such as social, professional, and cultural opinions usually published in newspapers and magazines. In academic fields, self-plagiarism is when an author reuses portions of their own published and copyrighted work in subsequent publications, but without attributing the previous publication."

Stefan Weber: In einem Eintrag vom April 2011 [1] wird auf verwiesen auf:

  • Anna Gamper: Das so genannte "Selbstplagiat" im Lichte des § 103 UG 2002 sowie der "guten wissenschaftlichen Praxis" In: Zeitschrift für Hochschulrecht, Hochschulmanagement und Hochschulpolitik: zfhr, 2009, Volume 8, Number 1, Pages 2-10
= Dieser Artikel, leider nicht frei zugänglich.

Weber-Tag: Autoplagiat


Mittagessen mit dem Starökonom und Selbstplagiator Bruno S. Frey


Interview mit WW ein bisher wenig beachteter Umstand angesprochen:

"Weber-Wulff: Na, ich sag eigentlich Selbstplagiat dazu, aber es gibt auch Eigenplagiat, es gibt mehrere Bezeichnungen dafür. Es geht darum, Texte, die man selber mal geschrieben hat, noch mal zu verwenden, so eine Art Recycling, was im Alltag vielleicht eine gute Idee ist, aber wenn es um Texte geht, eben nicht so eine gute Idee ist. Es gibt eigentlich ganz klare Regeln bezüglich des Eigenplagiats: Wenn man was bereits veröffentlicht hat, dann hat der Verlag die Rechte an den Texten und nicht mehr man selbst. Auch wenn der Text natürlich von einem stammt, man hat nicht mehr die Verwertungsrechte dazu."

Hanselmann: Das Urheberrecht hat man, aber nicht das Verwertungsrecht.

Weber-Wulff: Genau, man ist nach wie vor Urheberin davon, [...] aber [...] die Verwertung davon ist jetzt beim Verlag. Und deswegen, wenn die Texte identisch übernommen werden sollen, es muss ganz klar sein, dass Verlag A damit einverstanden ist, der Erstverwerter, Verlag B muss auch damit einverstanden sein, dass sie nichts Neues kriegen, sondern eine Kopie von etwas, und es muss zweitens beim Verlag B ganz klar ausgewiesen werden, dieses habe ich dort übernommen."


Stephan Ruß-Mohl: Eigenplagiat. Diese Kolumne wurde zuerst in der österreichischen Wochenzeitung "Die Furche" veröffentlicht. Die Furche / Feuilleton, 16.05.2012


Wolf Lepenies Selbstzitat-Eigenplagiat (WELT ONLINE, 04.06.2012)


Notiz: SZ: "Selbst strenge Plagiatsexperten wie der Münchner Jura-Professor Volker Rieble bewerten Eigenplagiate als Grenzfälle. Der Jurist lehnt es sogar ab, dieses als Plagiat zu bezeichnen. 'Der Mehrfachverwerter ist nicht als Plagiator, sondern als Langweiler abzustrafen', meint Rieble."


Götz Schulze: "Plagiate und anderes Fehlverhalten in der Rechtswissenschaft" (2012), S. 76, Fn 17:
"Der Autor einer wissenschaftlichen Publikation, die keine Qualifikationsleistung bedeutet, muss sich aber nicht selbst durch Angabe der Fundstelle aus einer früheren Publikation zitieren. Das Selbstplagiat ist grundsätzlich nicht verboten. Inhalt und Umfang von Selbstzitaten fallen in den Gestaltungsbereich des Autors und führen zu Stil- und Geschmacksurteilen."


Doktorarbeiten sollen „originell und eigenständig“ sein, Tagesspiegel, 10.07.2012:

"Auch zu den Schavan vorgeworfenen „Selbstplagiaten“ äußern sich die Fakultätentage und der Hochschulverband: Es verstoße gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis, wenn die Übernahme eigener Texte nicht belegt werde."


Autor? RetractionWatch: A different tack: A “notice of redundant publication,” rather than a retraction, for duplication. 21. Dezember 2012 -- aus der RetractionWatch-Kategorie duplication retraction.


weitere FUndstücke Bearbeiten

zu Schirrmacher: [2], [3], [4]


Diskussion Bearbeiten

von Diskussion:MMDoku/Wiederaufbereitung zusammengesammelt. Das könnte man

(a) in Zukunft weiter ausbauen

(b) das wollte ich zuerst machen – mit Zitaten zu einem kleinen Stimmungsbild ausbauen, das dann ergänzend an den Komplex "Wiederaufbereitung" gehängt wird. Und mit einem Verweis von der Einstiegsseite "Wiederaufbereitung" kann man dann dort den Textteil auf das Recycling der echten Plagiate konzentrieren.

Viele Grüße -- erbS 109.90.165.16 08:11, 29. Dez. 2012 (UTC)

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