FANDOM


Seit 18.04.2012 publiziert in: Anlagenkonvolut 1 zum Schreiben vom 2012-02-29 (S. 3-5)

SEMINAR FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT
DER UNIVERSITÄT BONN

BONN, DEN 18.1.1991 [Datum handschriftlich]
…

[handschriftlich]
Stellungnahme zum ersten Kapitel des Buches
von Margarita Mathiopoulos: Amerika: das Experi-
ment des Fortschritts. Paderborn 1987

Das erste Kapitel umfaßt die Seiten 19 – 72, dazu ge-
hören ungefähr 200 Anmerkungen.

Da die vorliegenden Rezensionen und Gutachten sich
detailliert auf die Kap. II. – IV. beziehen, war zu un-
tersuchen, ob auch im Kap. I. aus Schriften anderer
Autoren Stellen übernommen worden sind, ohne
diese Entlehnungen in jedem Einzelfall nachzu-
weisen.
Das Kap. I. befaßt sich zu einem kleinen Teil mit
der Antike (knapp 10 Seiten), auch der des Mittel-
alter behandelnde Teil ist knapp gehalten. Mit den
Ideologien und dem Krisenbewußtsein der Neuzeit
befaßt sich der größte Teil (fast 30 Seiten).
Eine Forschungsleistung wird in diesem Kapitel
nicht beansprucht, es dient als Hintergrund
für die eigentliche Darstellung, die in den folgen-
den Kapiteln entwickelt wird. Das vorliegende
Kapitel ist deshalb eine Zusammenfassung
fremder Forschungsergebnisse im Überblick. Man
kann deshalb annehmen, daß Übernommenes
belegt wird, da hier Eigenart nicht beansprucht
wird. Genau nachprüfen läßt sich dies aber nicht,

- 2- 

in[?] den sehr zahlreichen und umfangreichen
Anmerkungen meist pauschale Literaturan-
gaben (ohne Seitennachweis) stehen, so daß eine
Kontrolle unmöglich ist. Ca 20 Titel und
zahlreiche Aufsätze (Artikel) aus der „Zeit“
sind korrekt mit Seitenangabe zitiert, so
daß man vermuten kann, daß diese benutzt,
die anderen nur bibliographisch vermerkt
sind. Unter den zitierten Schriften sind viele
des Erstgutachters Bracher, an dessen Vorstellun-
gen vom Totalitarismus und der Bedeutung
der[?] Ideologien die Autorin sich stark orientiert.

Da der Rezensent Andreas Falke der Autorin
vorwirft, sich in unzulässiger Weise auf
Überblicksdarstellungen und Textbücher zu
stützen, habe ich diese – soweit sie zur
Geschichte der politischen Ideen wichtig sind – 
herangezogen und zwar unabhängig davon,
ob die Autorin sie bibliographisch erfaßt hat.
Neben George H. Sabine: A History of Political
Theory, Walter Theimer: Geschichte der polit.
Ideen und dem Werke gleichen Titels von
Fenske / Mertens / Reinhard / Rosen wurden
einige weitere amerikanische Schriften stich-
punktartig herangezogen. Abgesehen von
einer deutlichen Anlehnung an die Werke

- 3 -

Brachers, die jedoch stets korrekt zitiert
werden, habe ich keine Stellen gefunden,
die das Urteil erlauben, hier sei Text wört-
lich oder sinngemäß ohne Kennzeichnung
der Entlehnung übernommen worden.
Bei der großen Literaturfülle konnten nur
zahlreiche Stichproben gemacht werden.
Die Feststellung muß mit dieser Ein-
schränkung gemacht werden.

H. H. Knütter
[Hans-Helmuth Knütter]

SEMINAR FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT
DER UNIVERSITÄT BONN

BONN, DEN 18.1.1991 [Datum handschriftlich]

[handschriftlich]
Stellungnahme zum ersten Kapitel des Buches von Margarita Mathiopoulos: Amerika: das Experiment des Fortschritts. Paderborn 1987

Das erste Kapitel umfaßt die Seiten 19 – 72, dazu gehören ungefähr 200 Anmerkungen.

Da die vorliegenden Rezensionen und Gutachten sich detailliert auf die Kap. II. – IV. beziehen, war zu untersuchen, ob auch im Kap. I. aus Schriften anderer Autoren Stellen übernommen worden sind, ohne diese Entlehnungen in jedem Einzelfall nachzuweisen.

Das Kap. I. befaßt sich zu einem kleinen Teil mit der Antike (knapp 10 Seiten), auch der des Mittelalter behandelnde Teil ist knapp gehalten. Mit den Ideologien und dem Krisenbewußtsein der Neuzeit befaßt sich der größte Teil (fast 30 Seiten).

Eine Forschungsleistung wird in diesem Kapitel nicht beansprucht, es dient als Hintergrund für die eigentliche Darstellung, die in den folgenden Kapiteln entwickelt wird. Das vorliegende Kapitel ist deshalb eine Zusammenfassung fremder Forschungsergebnisse im Überblick. Man kann deshalb annehmen, daß Übernommenes belegt wird, da hier Eigenart nicht beansprucht wird. Genau nachprüfen läßt sich dies aber nicht, in[?] den sehr zahlreichen und umfangreichen Anmerkungen meist pauschale Literaturangaben (ohne Seitennachweis) stehen, so daß eine Kontrolle unmöglich ist. Ca 20 Titel und zahlreiche Aufsätze (Artikel) aus der „Zeit“ sind korrekt mit Seitenangabe zitiert, so daß man vermuten kann, daß diese benutzt, die anderen nur bibliographisch vermerkt sind. Unter den zitierten Schriften sind viele des Erstgutachters Bracher, an dessen Vorstellungen vom Totalitarismus und der Bedeutung der[?] Ideologien die Autorin sich stark orientiert.

Da der Rezensent Andreas Falke der Autorin vorwirft, sich in unzulässiger Weise auf Überblicksdarstellungen und Textbücher zu stützen, habe ich diese – soweit sie zur Geschichte der politischen Ideen wichtig sind – herangezogen und zwar unabhängig davon, ob die Autorin sie bibliographisch erfaßt hat. Neben George H. Sabine: A History of Political Theory, Walter Theimer: Geschichte der polit. Ideen und dem Werke gleichen Titels von Fenske / Mertens / Reinhard / Rosen wurden einige weitere amerikanische Schriften stichpunktartig herangezogen. Abgesehen von einer deutlichen Anlehnung an die Werke Brachers, die jedoch stets korrekt zitiert werden, habe ich keine Stellen gefunden, die das Urteil erlauben, hier sei Text wörtlich oder sinngemäß ohne Kennzeichnung der Entlehnung übernommen worden. Bei der großen Literaturfülle konnten nur zahlreiche Stichproben gemacht werden. Die Feststellung muß mit dieser Einschränkung gemacht werden.

H. H. Knütter
[Hans-Helmuth Knütter]

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki